Hochwasser

(Bild­hin­weis: © Rainer Brueckner / PIXELIO)

Als der große Regen kam … So lautet der Titel eines Buches, das mit grausamen Bildern die Kraft des Elbehochwassers darstellt. Autos in den Fluten, verzweifelte Menschen auf Hausdächern und erschöpfte Helfer/innen.
Ob Elbe, Donau, Rhein oder die kleine Mulde. Immer öfter richten Hochwässer größere Schäden an. Das liegt vor allem daran, dass der Mensch im letzten Jahrhundert näher an die Flüsse gebaut und gesiedelt hat. Der natürliche Überflutungsraum eines Flusses, die sogenannte Aue, wurde vielerorts bebaut und mit Deichen und Mauern vor Hochwasser geschützt. Hochwässer fließen dadurch schneller und stärker ab und gefährden Orte und Menschen flussabwärts. In manchen Gegenden hat zwar bereits ein Umdenken stattgefunden, indem Auen wieder renaturiert werden und natürliche Überflutungsflächen entstehen. Doch vielerorts wird weiter in die Aue gebaut.

Hat nicht auch der Klimawandel Auswirkungen auf Hochwasserereignisse? Laut dem Umweltbundesamt steigt in Deutschland durch die Klimaveränderungen vor allem in den Winter- und Frühjahrsmonaten die Hochwassergefahr durch Starkregenfälle deutlich. Besonders gefährdet sind der Alpenraum und Gebiete mit hoher Bebauungsdichte. Ein Grund mehr, sich gegen Energieverschwendung und für regenerative Energiequellen einzusetzen.

Du lebst in einem Hochwassergebiet? Dann leg los! Hier gibt es dazu weiteren WASsERSTOFF!

Blue Cache-Infos

Die Tragödie von Frau Meier

(Bild­hin­weis: © Karl-Heinz Laube / PIXELIO)

Frau Meier ist 55 und wohnt im ersten Stock. An ihrer Hauswand steht seit 2002 eine neue Hochwassermarke: 9,85m. So hoch war das Wasser noch nie zuvor. Die ganze Stadt hat es getroffen. Was sind die Gründe für die steigende Hochwassergefahr? Wie gehen die Menschen damit um? Spannende Fragen, vielleicht für Interviews während eines Blue Caches an verschiedenen Orten der Stadt mit unterschiedlichen Menschen. Und der Schatz? Vielleicht in altem Treibgut, hoch oben im Baum oder in einem Sandsack versteckt?

Bob der Baumeister trifft Karl den Entsiegler

(Bild­hin­weis: © Rainer Sturm / PIXELIO)

Vielleicht fällt es dir auch auf. Überall wird gebaut. Täglich werden in Deutschland Flächen bebaut, betoniert und geteert, die so groß sind wie 160 Fußballfelder. Das ist viel Fläche, auf der kein Regenwasser versickern kann und auf der das Wasser oberirdisch schnell abläuft. Auch bei dir um die Ecke? Baut Plätze in euren Cache ein, an denen Regenwasser versickert und solche, an denen es oberirdisch abfließen muss. Gibt es Möglichkeiten in deiner Wohngegend, Straßen oder alte Parkplätze wieder in eine Wiese umzuwandeln? Eine spannende Frage zwischen Bauboom und Hochwasserschutz. Du kannst auch die Freiwillige Feuerwehr als Partner anfragen. Warum nicht etwas tun, bevor sich die Katastrophe wiederholt?

Klimaschutz ist Hochwasserschutz?!?!

(Bild­hin­weis: © Rainer Sturm / PIXELIO)

Hochwasser an der Elbe, am Mississippi, am Mekong in Bangladesch. Hochwässer sind natürlich, doch treten sie auch bedingt durch Klimaerwärmung häufiger und stärker auf. Weltweit nehmen Wetterextreme (Starkregenfälle hier – Dürren dort) zu. Gleichzeitig steigt die Konzentration an Treibhausgasen in der Atmosphäre sowie die Wassertemperatur der Meere an. Lege einen Blue Cache über die weltweiten Auswirkungen des Klimawandels an! Findest du Möglichkeiten, was jeder konkret gegen den Klimawandel und somit für den Hochwasserschutz tun kann? Zahlen und Fakten findest du in den Links. Damit lassen sich gute Rätsel basteln.

Natürlicher Hochwasserschutz?

(Bild­hin­weis: © Jerzy Sawluk / PIXELIO)

Du wohnst am Meer oder an einem großen Fluss und gehst gern auf dem Deich oder am Ufer spazieren? Deiche dienen dem Hochwasserschutz. In der Vergangenheit kam es immer wieder zu Deichbrüchen und viele Menschen starben. 60% aller Deiche sind sanierungsbedürftig. Doch jeder Meter kostet 1500€. Gleichzeitig zwängt ein Deich den Fluss ein und das Wasser fließt schneller ab. Zum Leid der abwärts wohnenden Anwohner und Gemeinden. Wie sieht also nachhaltiger und gerechter Hochwasserschutz aus? Umweltverbände fordern, den Flüssen mehr Platz zu lassen, die Deiche zurückzuverlegen und somit Hochwasserspitzen zu senken. Ein Blue Cache muss her, voller Visionen und jugendlicher Ideen…

Hochwässer sind fruchtbar!

(Bild­hin­weis: © Jerzy Sawluk / PIXELIO)

Natürliche Flussauen gehören zu den wertvollsten und artenreichsten Lebensräumen in Europa. Durch die Dynamik von regelmäßigen Hochwässern entstehen ständig neue Lebensräume. In Altarmen von Flüssen, die regelmäßig von Hochwässern „aufgefüllt“ werden laichen Amphibien, auf Schotterflächen hüpfen seltene Heuschrecken herum und im regelmäßig überfluteten Auwald wachsen Unmengen von seltenen Pflanzen. Auch für den Menschen sind Hochwässer nicht nur Katastrophen. Regelmäßig schwemmt der Fluss, dort wo der Mensch es zu lässt, neue Nährstoffe auf die Wiesen und Felder. Gibt es in deiner Nähe Gebiete, wo Überschwemmungen bewusst erwünscht sind? In den Links findet ihr spannende Infos über diesen Lebensraum. Ein Blue Cache mit potentiell hohem Erlebnischarakter.