Ideenpool

Verstecke und Hinweise

Ob in einem alten Abflussrohr, unter der Brücke, unter Wasser, oder hoch im Baum. Die Möglichkeiten, Hinweise zu verstecken sind vielfältig. Wichtig ist: Die Dose sollte gut versteckt sein, damit sie nicht zufällig gefunden wird. Und ganz wichtig: Die Spielregeln sind einzuhalten! Höhlen sind zum Beispiel tabu. Hinweise stehen übrigens auch in der Landschaft, oder in der Stadt, beispielsweise an Bäumen, auf Schildern, an Geschäften oder in Graffitis. Kreative Versteckideen findest du hier.

Der Rote Faden

Ein Blue Cache braucht eine Geschichte! Als fiktive Forscherin auf der Suche nach dem Blauen Gold, oder als Detektiv auf den Spuren von Tieren oder Wasserrettern, die eine Umweltverschmutzung aufdecken. Vielleicht gefällt auch eine Foto-Love-Story oder die spannenden Funde einer Rettungstaucherin… Eine Blue Cache-Geschichte vermittelt Abenteuer, Spaß und Spannung. Auch Nachhaltigkeitsthemen lassen sich so gut transportieren. Hier findest du Beispiele.

QR-Code

Eine nette Möglichkeit, Informationen auf kleiner Fläche und verschlüsselt in der Öffentlichkeit auszulegen, stellen QR-Codes dar. Durch eine solche Matrix können ungefähr 4300 Zeichen (also Buchstaben oder Zahlen) in einer quadratischen Fläche codiert werden. Erstellen lassen sich die Codes kostenfrei unter http://goqr.me/, das Auslesen ist im Prinzip mit jedem Handy oder Smartphone mit Kamera möglich, wenn zuvor ein QR-Code-Reader installiert wurde. Dieser kann ebenso kostenlos unter http://reader.kaywa.com/heruntergeladen werden.                Eine konkrete Anwendungsmöglichkeit fürs Geocachen besteht beispielsweise darin, ein längeres Rätsel in einem Nano-Versteck unterzubringen, indem der Text nur als QR-Code beigelegt wird.

Diktiergerät mit Bewegungsmelder

Schöne Überraschungseffekte lassen sich mit einem Diktiergerät mit eingebautem Bewegungsmelder erzielen: Kommt man dem Gerät zu nahe, spielt es den zuvor aufgesprochenen Text ab. Gute Modelle sind für unter zehn Euro zu haben, bei einem Meter Bewegungsempfindlichkeit und bis zu sechs Sekunden Sprechzeit. In Nachtcaches eingesetzt, kann dieses technische Gimmick für Gänsehaut sorgen.

Allerdings sollte man sicherstellen, dass der Bewegungsmelder nur von Cachern ausgelöst wird und nicht jedes Mal, wenn ein Tier (oder Muggel) dem Gerät zu nahe kommt.

Einsatz von Licht

Auch Licht kann man auf verschiedene Weisen verwenden, um Stationen und Rätsel abwechslungsreich und spannend zu gestalten: Eine Möglichkeit besteht im Einsatz von UV-Licht. So kann man einen Zettel mit einem UV-Stift mit dem Stationstext beschriften und zusammen mit einer UV-Taschenlampe verstecken. Bei Tageslicht oder unter einer normalen Taschenlampe ist auf dem Zettel nichts zu sehen, erst unter Belichtung durch die UV-Taschenlampe wird der Text lesbar. Bestellen kann man Stift und Taschenlampe für wenig Geld entweder im Geocaching-Shop oder in jedem normalen Versandhaus.

Eine sehr reizvolle Stationsidee speziell für Nachtcaches ist der Gebrauch von Lichtschranken oder Lichtsensoren. Letztere lösen erst aus, wenn sie angeleuchtet werden und schalten dann beispielsweise eine Lampe oder ein Tonbandgerät ein. Dies ist eine sehr naturverträgliche Versteckvariante, da ausgeschlossen ist, dass ein Tier den Sensor versehentlich auslöst.

Teamwork

Bluecaching ist super! Aber sind denn auch alle beteiligt? Wie schaffe ich es, dass alle mitmachen können? Sicher gehören dazu mehrere GPS-Geräte, mehrere Aufgabenzettel und Gruppengrößen von max. 10 Jugendlichen. Größere Gruppen kann man aufteilen und miteinander Rätsel per Funkgerät oder Handy lösen lassen. Teambuilding förderst du auch durch klar formulierte Aufträge, für die sich die Gruppe selbstständig kurz aufteilen muss.

Aktiv werden

In jedem Blue Cache sollen Jugendliche an mindestens einer Station selbst aktiv werden und partizipieren. Je nach Thema können Interviewfragen überlegt, Statements eingeholt, oder Rätselfragen für die zweite Gruppe entwickelt werden. Stationen können aber auch zu Kunstwerken und stetig weitergebaut oder gesprüht werden. Du kannst von den Jugendlichen Wasserproben ziehen, oder Performances als Foto oder Video festhalten lassen.